Gezin Erfprins Alois en Erfprinses Sophie
#1
Geplaatst 25 november 2005 - 12:07
Hij staat aan de deur van haar hart en klopt. Indien zij Zijn stem hoort en de deur opendoet, zal Hij tot haar ingaan"
uit: "Eenzaam maar niet alleen", door koningin Wilhelmina.
#2
Geplaatst 08 december 2005 - 19:10
MARTIN SPIELER, HANDELSZEITUNG SCHWEIZ, 28.10.2005
Chefredaktor der Handelszeitung Schweiz, Martin Spieler, interviewt Seine Durchlaucht Erbprinz Alois
Handelszeitung: Liechtenstein erwartet im laufenden Jahr ein Wirtschaftswachstum von 4%. In der Schweiz dürfte das Bruttoinlandprodukt rund 1,3% zulegen: Was macht Liechtenstein besser als die Schweiz?
Erbprinz Alois: Unsere Wirtschaft, insbesondere die Industrie, ist stark international orientiert und exportiert vergleichsweise sehr grosse Anteile in die USA und nach Asien. Dadurch profitiert sie von diesen wachsenden Märkten und spürt die Wachstumsschwäche in einigen europäischen Staaten verhältnismässig weniger.
Handelszeitung: Das heisst Liechtenstein leidet trotz der geografischen Nähe kaum unter der Wachstumsschwäche Deutschlands?
Erbprinz Alois: Natürlich würden wir uns ein besseres Wirtschaftswachstum in Deutschland wünschen. Aber durch unsere internationale Diversifikation leiden wir weniger als andere. So gingen 2003 mehr als 44% unserer Exporte in Länder ausserhalb Europas. Die USA war unser grösster Exportabnehmer noch vor Deutschland und der Schweiz.
Handelszeitung: Anders als die Schweiz hat Liechtenstein somit schon früh die wirtschaftliche Abhängigkeit von Europa zu Gunsten von den USA und Asien reduziert?
Erbprinz Alois: Ja, allerdings hat dies weniger der Staat gemacht, sondern vielmehr unsere Wirtschaft. Firmen wie Hilti oder Ivoclar-Vivadent haben schon vor Jahrzehnten Produkte nach Asien und in die USA exportiert. Die Unternehmen haben früh erkannt, dass das künftige Wachstum in Asien und den USA liegt. Daher haben wir ein grosses Interesse, dass die Schweiz bzw. die EFTA, möglichst viele Freihandelsabkommen mit Staaten ausserhalb Europas abschliesst.
Handelszeitung: Exporte nach den USA und Asien geben der Liechtensteiner Wirtschaft Schub: Welche anderen Gründe gibt es für das starke Wachstum?
Erbprinz Alois: Wir bieten unserer Wirtschaft sehr liberale Rahmenbedingungen. Die Steuern sind tief, der Arbeitsmarkt flexibel, die Entscheidungswege kurz und die Behörden wirtschaftsfreundlich. All das sind Faktoren, die den Firmen helfen, erfolgreich zu sein.
Handelszeitung: Für das starke Wachstum verantwortlich sind nicht nur Ihre Exportfirmen, sondern vor allem die Banken: Hat der Finanzplatz Liechtenstein die Krise überwunden?
Erbprinz Alois: Der Finanzplatz Liechtenstein hat die Krise überwunden und ist aufgrund verschiedener Reformen gestärkt. Er steht wie alle Finanzplätze vor grossen Herausforderungen. Schwierig ist vor allem die Frage, wie der Finanzplatz am besten reguliert wird, um Missbräuche wie Geldwäsche und Terrorismus-Finanzierungen zu verhindern, ohne ihn unnötig zu belasten.
Handelszeitung: Wo soll sich der Finanzplatz Liechtenstein hinbewegen?
Erbprinz Alois: Wir wollen, dass Liechtenstein zu den wettbewerbsfähigsten Finanzplätzen der Welt zählt. Dazu sollte sich der Finanzplatz auf mehr Pfeiler als heute abstützen können. Zusätzlich zum Offshore-Geschäft sollten wir im Onshore-Geschäft aktiver werden. Erste erfolgreiche Schritte in Richtung Fonds- und Versicherungsplatz sind gemacht worden. Diese und andere Bereiche wie das Bereitstellen von Onshore-Produkten für das Private Banking gilt es in Zukunft stärker auszubauen.
Handelszeitung: Wie wollen Sie die Reputation des Finanzplatzes festigen?
Erbprinz Alois: Wir müssen noch mehr kommunizieren, was wir alles für Reformen in den letzten Jahren unternommen haben, insbesondere zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismus-Finanzierung. Wir haben unsere Gerichte und die Staatsanwaltschaft erheblich verstärkt, wir haben eine Wirtschaftspolizei eingeführt und eine integrierte Finanzmarktaufsicht geschaffen.
Wir müssen auch kommunizieren, dass wir heute viel mehr zu bieten haben als politische Stabilität, den Schweizer Franken und ein starkes Bankgeheimnis. Wir müssen besser darüber informieren, dass unser Finanzplatz hervorragende Dienstleistungen und Investmentprodukte anbietet, und dass liechtensteinische Finanzdienstleistungsunternehmen in den letzten Jahren bei unabhängigen Vergleichstests regelmässig vorderste Plätze einnehmen.
Handelszeitung: Welche Lehren ziehen Sie aus der damaligen Krise?
Erbprinz Alois: Die wichtigste Lehre ist, dass Problemstellen rechtzeitig beseitigt werden müssen. Einige, insbesondere mein Vater, haben die Probleme, die zur Krise geführt haben, früh erkannt. Aber erst als der internationale Druck grösser wurde, war die Bereitschaft da, Änderungen zu vollziehen. Wir haben erlebt, wie schnell eine Reputation leidet, wenn man für gewisse Fragen zu wenig sensibel ist. Das war unangenehm, aber langfristig ein lehrreicher Prozess. Unser Finanzplatz ist gestärkt aus der Krise hervorgegangen.
Handelszeitung: Ebenso wie die Schweiz bleibt Liechtenstein wegen des Bankkundengeheimnisses einem hohen Druck seitens der Hochsteuerländer der EU ausgesetzt: Wie lange kann sich Liechtenstein diesem Druck entziehen?
Erbprinz Alois: Wir werden unser Bankgeheimnis verteidigen. Wenn die Hochsteuerländer punkto Bankgeheimnis noch mehr Druck auf die Schweiz und Liechtenstein ausüben, wird dies nur dazu führen, dass Kunden ihre Gelder aus der Schweiz und Liechtenstein nach Asien verlagern. Ein Prozess, der schon begonnen hat und sich stark beschleunigen könnte. Dies wird vor allem für die europäischen Hochsteuerländer von Nachteil sein, da durch die Verlagerung der Anteil jener Gelder, die wieder in Europa investiert werden, abnehmen dürfte. Die Hochsteuerländer müssen letztlich ihre Hausaufgaben selbst lösen: Wenn sie sinnvolle Steuersysteme hätten, bestünde kein Interesse, auf andere Länder auszuweichen. Wir sehen jedenfalls nicht ein, warum wir eine Vollzugsbehörde für Hochsteuerstaaten sein sollen.
Handelszeitung: Wie gehen Sie mit dem Druck nach verstärktem Informationsaustausch um?
Erbprinz Alois: Wir sind gerne bereit, Informationsaustausch bei kriminellen Aktivitäten zu geben, und tun dies heute viel effizienter als viele andere Staaten. Wir widersetzen uns aber dem Trend zum gläsernen Bürger. Der Bürger hat ein Recht auf Privatsphäre.
Handelszeitung: Anders als die Schweiz gehört Liechtenstein dem EWR an. Wird Liechtenstein einmal der EU beitreten?
Erbprinz Alois: Einen EU-Beitritt kann ich mir für Liechtenstein in absehbarer Zeit nicht vorstellen. Heute sind wir mit dem EWR sehr gut in den Binnenmarkt integriert. Man weiss auch nicht, wo die EU hinsteuert. Ein EU-Beitritt hätte für uns zur Folge, dass wir den Staatsapparat erheblich ausbauen müssten.
Handelszeitung: Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Liechtenstein und der Schweiz sind eng verbunden. Wo sehen Sie Verbesserungsmöglichkeiten?
Erbprinz Alois: Die Beziehungen sind optimal. Ich sehe keine grossen Verbesserungsmöglichkeiten.
Handelszeitung: Die Schweiz hat den Schengen und Dublin-Verträgen zugestimmt. Was bedeutet dies für Liechtenstein?
Erbprinz Alois: Wir haben mit der EU Gespräche über einen Beitritt zu den Schengen und Dublin-Verträgen aufgenommen, und es werden wohl bald die eigentlichen Verhandlungen beginnen. Ob wir beitreten werden, hängt schliesslich vom Verhandlungsergebnis und einer allfälligen Volksabstimmung ab.
Handelszeitung: Wie nehmen Sie die Schweiz wahr?
Erbprinz Alois: Wir fühlen uns der Schweiz sehr verbunden. In vielen Bereichen haben wir ähnliche Strukturen. Wir haben auch eine starke Gemeindeautonomie und eine ausgeprägte direkte Demokratie. Die Schweiz ist manchmal weniger schnell als andere Länder und überlegt sich jeden Schritt, insbesondere in der Aussenpolitik, sehr genau. Damit sinkt das Risiko, dass man einen falschen Weg geht.
Handelszeitung: Welche Rolle soll der Staat wahrnehmen?
Erbprinz Alois: Die Aufgabe des Staates ist es, die gemeinsamen langfristigen Interessen seiner Bürger wahrzunehmen, das heisst, der Staat ist für seine Bürger da und nicht umgekehrt. Diese Interessen der Bürger werden am besten wahrgenommen, wenn der Bürger möglichst viele Entscheide selbst fällen kann und nicht der Staat für ihn entscheidet. Denn der Bürger weiss in den meisten Fällen besser Bescheid, was in seinem langfristigen Interesse ist, als der Staat. Das bedeudet auch, dass der Staat die Staatsquote möglichst tief halten und keine Aufgaben übernehmen sollte, die besser durch die Gemeinden oder die Privatwirtschaft gelöst werden.
Handelszeitung: Wollen Sie in Liechtenstein die Sozialkosten reduzieren?
Erbprinz Alois: Ein Sozialsystem ist nur sozial, wenn es finanzierbar ist. Alles andere ist ein unsoziales System, weil man auf Kosten von späteren Generationen lebt. Ein Sozialsystem sollte effizient soziale Hilfe bieten, dabei aber die Wirtschaft nicht unnötig durch überhöhte Lohnnebenkosten und falsche Anreize hemmen. Wir haben in Liechtenstein eine Sozialstaatsanalyse gemacht und werden nun die Debatte darüber führen, wie wir eine Kostenexplosion verhindern und sicherstellen können, dass wir keine falschen Anreize setzen.
Handelszeitung: Damit werden Sie sich sicher politisch nicht nur Freunde schaffen?
Erbprinz Alois: In einer Monarchie kann ich mir den Luxus erlauben, politisch heikle Themen anzusprechen, die Politiker meiden. Da ich nicht auf eine Wiederwahl in vier Jahren schielen muss, kann ich die Dinge beim Wort nennen und unangenehme Wahrheiten in die Debatte einbringen.
Handelszeitung: Planen Sie auch Reformen bei den Steuern?
Erbprinz Alois: Ja. Liechtenstein muss steuerlich noch attraktiver werden. Unser Steuersystem muss international kompatibler werden und insbesondere den Abschluss von Doppelbesteuerungsabkommen erleichtern, sollte dies einmal gewünscht sein. Wir müssen eine starke Vereinfachung des Steuersystems prüfen und dabei Fragen wie die Einführung einer Flat Tax überlegen. Bei den Steuern braucht es mutige Reformen, die eine zusätzliche Attraktion für den Wirtschaftsplatz bringen und das Leben für Steuerzahler verbessern.
Handelszeitung: Vor etwas mehr als einem Jahr haben Sie als Stellvertreter des Landesfürsten die operative Staatsführung übernommen. Welche Bilanz ziehen Sie?
Erbprinz Alois: Ich habe mein erstes Jahr genutzt, um viele Gespräche zu führen und die Reform-Debatte in Gang zu bringen.
Handelszeitung: Wie gestaltet sich diese Zusammenarbeit mit Ihrem Vater - wie autonom führen Sie?
Erbprinz Alois: Mein Vater hat mir den gesamten öffentlichen Bereich übergeben. Allerdings informiere ich ihn über alle wichtigen Dinge im Land, weil er ja weiterhin Fürst ist. Aber im Grunde führe ich alle Geschäfte. Dennoch ist es sinnvoll, auf seine Erfahrung zurückzugreifen und mit ihm wichtige Fragen zu diskutieren. Letztlich muss ich aber die Entscheidungen selbst fällen.
Handelszeitung: Sie vertreten wirtschaftspolitisch einen sehr liberalen Kurs, gelten aber in gesellschaftspolitischen Fragen als konservativ: Ist dies nicht ein Widerspruch?
Erbprinz Alois: Ich sehe da keinen Widerspruch. Ich finde es wichtig, klare Wertvorstellungen zu äussern. Viele Bürgerinnen und Bürger suchen nach Orientierungshilfen, die sie in unserer offenen Gesellschaft oft nicht mehr bekommen. Die Geschichte zeigt uns, dass eine Gesellschaft langfristig nicht mehr stabil ist und sich auflöst, wenn sie alles erlaubt. So ist beispielsweise der Schutz des Lebens nun mal einer der Hauptgründe, warum überhaupt Staaten gebildet worden sind. Deshalb ist es wichtig, dass ich mich in diesen Fragen eindeutig äussere.
Handelszeitung: Gerade in der Debatte um den Schutz des Lebens wurden Sie wegen Ihrer Haltung öffentlich kritisiert. Wie gehen Sie mit dieser Kritik um?
Erbprinz Alois: Wenn man gesellschaftspolitisch klare Position bezieht, wird man von allen möglichen Seiten kritisiert. Deswegen vermeiden viele Politiker eindeutige Positionen. Es darf aber nicht vergessen werden, dass die Familie die wichtigste Säule der Gesellschaft ist. Man muss die Familien und die Moral stärken. In vielen Staaten passiert das Gegenteil. Wenn die Bürger moralisch schwach sind und alles erlaubt ist, schwächt dies den Staat. Was wir in der Zukunft brauchen, sind klare Wertvorstellungen und moralisch gefestigte Bürger. Nur auf ihnen kann man einen Staat aufbauen und langfristig erhalten.
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#3
Geplaatst 01 maart 2006 - 15:11
Troonrede, uitgesproken door prins Alois, 16 Februari
Tekst in het Duits: http://www.fuerstenh...nd_zu_Liechtens tein_am_16.02.2006_anlaesslich_der_Landtagseroeffn ung?uri=/fhl/de/index.html&usedisclaimer=true
Van GREMB geplaatst door Martijn



#4
Geplaatst 01 maart 2006 - 15:56
Hij staat aan de deur van haar hart en klopt. Indien zij Zijn stem hoort en de deur opendoet, zal Hij tot haar ingaan"
uit: "Eenzaam maar niet alleen", door koningin Wilhelmina.
#6
Geplaatst 03 maart 2006 - 16:51
#7
Geplaatst 03 maart 2006 - 16:53
Hij staat aan de deur van haar hart en klopt. Indien zij Zijn stem hoort en de deur opendoet, zal Hij tot haar ingaan"
uit: "Eenzaam maar niet alleen", door koningin Wilhelmina.
#8
Geplaatst 03 maart 2006 - 16:55
... wanneer is deze foto gemaakt?
![]()
Ik vermoed bij de feestelijkheden ter gelegenheid van de troonsbestijging van prins Albert II van Monaco, afgelopen november.

#9
Geplaatst 03 maart 2006 - 16:59
Nog twee foto's... Heb ze gelijk maar opgezocht want zo vaak zijn er geen nieuwe foto's van dit stel.

#10
Geplaatst 05 maart 2006 - 15:38
17/2/2006
#11
Geplaatst 06 maart 2006 - 13:28
Hij staat aan de deur van haar hart en klopt. Indien zij Zijn stem hoort en de deur opendoet, zal Hij tot haar ingaan"
uit: "Eenzaam maar niet alleen", door koningin Wilhelmina.
#12
Geplaatst 06 maart 2006 - 19:44
http://www.seegerpre...GER00077890.jpg
http://www.seegerpre...GER00077889.jpg
http://www.seegerpre...GER00077892.jpg
Prinsje Nikolaus :lol:

http://www.seegerpre...GER00077896.jpg
En Georg:
http://www.seegerpre...GER00077897.jpg
#13
Geplaatst 06 maart 2006 - 21:08
Is wel erg apart.
Hoe krijgt ze het voor elkaar.
Ze is blijkbaar nogal lenig
Today I choose to hear Your voice and live - Today I choose to follow You





#14
Geplaatst 13 mei 2006 - 18:20

#15
Geplaatst 13 mei 2006 - 18:24
Bijgevoegde Bestanden

#16
Geplaatst 15 mei 2006 - 12:44
Ah, met een beetje rommelen is het me gelukt een grotere foto ervan te maken
Kan Nienke 'm direct meenemen in de mei-poll!
Today I choose to hear Your voice and live - Today I choose to follow You





#17
Geplaatst 15 mei 2006 - 17:26
Ah, met een beetje rommelen is het me gelukt een grotere foto ervan te maken
Mooi gedaan!

#18
Geplaatst 15 mei 2006 - 21:07
#19
Geplaatst 15 mei 2006 - 21:23
Ook gelabeld met één of meerdere van deze sleutelwoorden: Erfprins Alois, Erfprinses Sophie, prins Alois, prinses Sophie, prins Joseph Wenzel, prinses Marie-Caroline, prins Georg, prins Nikolaus, Liechtenstein
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